Dienstag, 12. Dezember 2017

Led Zeppelin »Celebration Day« in der Londoner O2-Arena

Celebration Day
Celebration Day

von Led Zeppelin

Vor 10 Jahren, am 10. Dezember 2007 bestiegen Led Zeppelin die Bühne der Londoner O2-Arena, um als Headliner an einem Tributkonzert für ihren guten Freund und Atlantic-Gründer Ahmet Ertegun teilzunehmen, der ein Jahr zuvor verstorben war. Dieses Konzert sollte als »Celebration Day« in die Musikgeschichte eingehen.

Was dann folgte, waren über zwei Stunden bluesgetränkter Rock’n’Roll - eine Tour de Force, die sofort Teil der Led Zeppelin-Legende wurde. Es war kein Auftakt zu einer Tour, sondern ein einmaliges Ereignis. Es ging darum, den Spirit, die Power, die Virtuosität und die Magie von einst noch einmal aufleben zu lassen.

Die Gründungsmitglieder John Paul Jones, Jimmy Page und Robert Plant wurden dabei vom Sohn des verstorbenen Drummers John Bonham, Jason Bonham, unterstützt.


Auf dem Konzert spielten Led Zeppelin 16 Songs aus ihrem gefeierten Repertoire - inklusive einiger Meilensteine wie Whole Lotta Love, Rock And Roll, Kashmir und Stairway To Heaven.


Der Anlaß für diesen Auftritt war der Tod von Atlantic-Chef Ahmed Ertegun. Im Gegensatz zu früheren Konzerten der Nach-Zeppelin-Ära waren alle Zeps entschlossen, sich keine Blöße zu geben, und man bereitete sich auf den Auftritt akribisch vor.

Weblink:

Celebration Day
Celebration Day
von Led Zeppelin

Sonntag, 10. Dezember 2017

Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg

Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg

Der historische Weihnachtsmarkt auf der Eisenacher Wartburg lädt jedes Jahr an den Adventswochenenden zum mittelalterlichen Spektakel ein.

Auf dem historischen Weihnachtsmarkt auf der Wartburg können die Besuchär ins Mittelalter abtauchen. Über den Dächern der Stadt Eisenach werden sie in die Welt des historischen Handels versetzt: Kerzenzieher, Glasbläser, Gewandmeisterinnen, Laternenbauer, Seifensieder,
Steinmetze, Kräuterfrauen, Zinngießer und fahrende Händler bieten ihre Waren feil. Musikanten und Gaukler sorgemn für Unterhaltung.

Der "Historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg" in Eisenach öffnet seine Pforten an den ersten drei Adventswochenenden. Der Weihnachtsmarkt 'Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg' in Thüringen ist geöffnet vom 02.12.2017 bis 17.12.2017. Eingebettet in den tief verschneiten Thüringer Wald bietet die Wartburg ein imposantes Bild.

Der historische Weihnachstmarkt auf der Wartburg bietet eine einzigartige Atmosphäre und eindrucksvolle Handwerkskünste - der historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg ist mit seinem mittelalterlichen Flair und spektakulären Kulisse, einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Thüringen.

Noch dieses und nächstes Wochenende können Sie sich selbst davon überzeugen!

Weblink:

www.wartburg-eisenach.de

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Herkules feiert 300. Geburtstag

Bildergebnis für Herkules Kassel 300

Der Herkules ist eine Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herakles im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Am 30. November feiert der Herkules in Kassel 300. Geburtstag.

Dessen Vorbild – eine monumentale Herkules-Skulptur – wurde 1546 in Rom ausgegraben und anschließend im Palazzo Farnese aufgestellt. Dort begeisterte das Kunstwerk Landgraf Carl von Hessen-Kassel auf seiner Italienreise, der es einige Jahre später zum Modell der Bekrönung seines Gesamtkunstwerks auf dem Karlsberg erklärte. Stiche und Gemälde verdeutlichen den Entstehungsprozess und die Kontinuität der riesigen Kupferstatue.

Bis zum 3. Dezember ist die Ausstellung "Herkules 300. Wiedergeburt eines Helden" im Schloss Wilhelmshöhe zu sehen. Gezeigt wird der Herkules im historischen Kontext der Kulturlandschaft Bergpark Wilhelmshöhe. Ausgewählte Künstler ergänzen die Präsentation mit zeitgenössischen Beiträgen.

Die Ausstellung stellt die Rezeption des Kasseler Herkules in der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts vor. Dass der Koloss nicht nur Wahrzeichen Nordhessens ist, sondern auch überregional eine wichtige Position einnimmt, dokumentieren neben dem seit 2013 geführten Titel als UNESCO-Welterbe auch die Reflexionen seitens zeitgenössischer Künstler, die im zweiten Teil der Ausstellung präsentiert werden.

Am Geburtstag des Kasseler Helden findet ein Festvortrag im Ballhaus zum Ende des Jubiläumsjahres statt.

Samstag, 2. Dezember 2017

Lichterfest in Amsterdam

Lichterfestival Amsterdam

Das erst 2013 gegründete Amsterdamer Lichterfestival ist ein wahres Erlebnis. Wenn Sie das Lichterfest in Lyon kennen, dann wissen Sie was Sie erwartet, es ist ähnlich jedoch in Amsterdam.

Das Winterfestival in Amsterdam kehrt alljährlich zurück um die Grachten und Straßen der Stadt zu erleuchten mit bezaubernden Lichtinstallationen internationaler Künstler.


Über das Zentrum Amsterdams verbreitet gibt es über 35 große Lichtinstallationen. Beleuchtete Grachtenbrücken sind ein besonderes Highlight.


Die Lichtskulpturen findet man während des Amsterdam Light Festivals an vielen Stellen im Herzen Amsterdams. Man kann sich selbstständig eine Route überlegen um die Werke zu sehen, aber das Festival bietet auch eine spezielle Fährroute damit du dir sicher bist alle Höhepunkte zu sehen.

Das Lichterfest daueert vom 30. November bis zum 22. Januar 2018.


Weblink:

Light Festival Amsterdam 2017 - amsterdam.org

Samstag, 25. November 2017

»Raffael«-Ausstellung in der Albertina

Selbstporträt Raffaels, 1506

Raffael zählt neben Leonardo da Vinci und Michelangelo zu den bedeutendsten Meistern der Kunstgeschichte. Ob als Maler und Architekt in Florenz und Rom oder im Auftrag von Päpsten und Fürsten – Raffael ist ein wahres Universalgenie der Hochrenaissance. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler der italienischen Renaissance.

Raffael erlangte vor allem als Maler für seine harmonischen und ausgewogenen Kompositionen und lieblichen Madonnenbilder Berühmtheit. Zu Lebzeiten genoss er das Privileg, nur unter seinem Vornamen bekannt zu sein, und noch heute kennen die wenigsten seinen Nachnamen. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein galt er als der größte Maler.

Er versöhnte als Erster die unvollkommene erscheinende Natur mit den Idealen des klassischen Altertums. Klassische Schönheit statt Kitsch und Verklärung - das zeigt die Albertina in Wien. Raffaels Zeichnungen wurden schon zu Lebzeiten teuer gehandelt.



Die Albertina zeigt die erste monografische Schau, die Raffaels Werk in Österreich präsentiert. Mit rund 130 Zeichnungen und 18 Gemälden versammelt die Ausstellung sämtliche bedeutende Projekte des Künstlers: Von der frühen umbrischen Periode (bis 1504) über die Jahre des Florenz-Aufenthaltes (1504/1505-1508) bis hin zur römischen Zeit (1508/1509-1520) sind beeindruckende Werke aus allen Schaffensphasen zu sehen.

In der Albertina zeigt sich das ganze Können des Renaissance-Genies, dem man in der Ausstellung nahe wie lange nicht kommt. Zahlreiche Werke aus der eigenen Sammlung sowie aus namhaften Museen veranschaulichen die Arbeit des Meisters der Hochrenaissance. Raffaels Denk- und Arbeitsprozesse vom Entwurf bis hin zur endgültigen Komposition illustrieren sowohl meisterhafte Zeichnungen als auch die Gemälde, welche zugleich einen Überblick über das malerische Schaffen des Künstlers geben. Eine Zeichnung war für ihn nur ein Gedanke, ein Zwischenschritt auf dem Weg zur höheren Malkunst.

Die »Raffael«-Ausstellung in der Albertina dauert vom 29. September 2017 bis zum 7. September 2018.

Weblink:

Raffael - www.albertina.at

Mittwoch, 15. November 2017

Louvre Abu Dhabi eröffnet


Im arabischen Scheichtum Abu Dhabi hat in Anlehnung an das Original in Paris ein neues spektakuläres Museum eröffnet - der Louvre Abu Dhabi in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Es ist das „erste Universalmuseum der arabischen Welt“, wie das Emirat voller Stolz betont. Das Museum ist ein gewaltiger futuristischer Rundbau umgeben von einer Wasserfläche mit einer gewölbten weißen und luftigen Flachkuppel.

Am 11. November wird das von Jean Nouvel gebaute Museum prominent eröffnet und zeigt sich betörend verführerisch als moderne Synthese zwischen arabischer Architektur und internationaler Weltkunst. Zehn Jahre nach der Vertragsunterzeichnung zwischen den VAE und Frankreich ist das Bauwerk nach Entwurf des Pariser Star-Architekten Jean Nouvel fertig, fünf Jahre später als der ursprünglich vorgesehene Eröffnungstermin, und zu offiziell nicht bestätigten Kosten von 600 Millionen Euro.

Über zehn Jahre dauerten Planung und Bau nach französischem Vorbild. Rund eine Milliarde Euro hat sich das Emirat das Projekt kosten lassen - dafür wird der Louvre dreißig Jahre lang seinen Namen zur Verfügung stellen. An der Einweihung nahm Frankreichs Präsident Macron teil. Einer seiner Amtsvorgänger, Präsident Chirac, hatte das Geschäft 2005 vereinbart.


Über 55 Einzelgebäude befinden sich unter der gigantischen transparenten Kuppel, durch die am Tage Licht ins Innere fällt.

Eine Milliarde Euro hat der Louvre Abu Dhabi bislang gekostet. Der Museumskomplex des Emirats soll vor allem den Tourismus am Golf kräftig fördern. Am Samstag wird es auf der Insel Saadiyat eröffnet.

Allein 525 Millionen Dollar zahlte Abu Dhabi an Frankreich für den illustren Namen "Louvre" Der Kunsttempel hat mehr als ein Dutzend Partnermuseen. Neben dem Louvre das Orsay-Museum, das Schloss Versailles und das Centre Pompidou, welche zahlreiche Leihgaben zur Verfügung stellen.

Um dem universellen Anspruch des Louvre gewachsen zu sein, investieren die Emiraties jährlich rund 40 Mio. Euro, um eine Sammlung vom Altertum bis zur Gegenwart aufzubauen.

Der 72-jährige Stararchitekt Jean Nouvel, der weltweit mehr als 200 Bauwerke geschaffen hat, hält das Louvre Abu Dhabi für sein Meisterwerk. Zehn Jahre hat es gedauert bis es fertig wurde - länger als geplant.

Weblinks:

Museum der Superlative - Louvre Abu Dhabi eröffnet - www.deutschlandfunk.de

Louvre Abu Dhabi: Weltmuseum am Wüstenrand - www.tagesspiegel.de

Samstag, 11. November 2017

Das neue Konzerthaus in München

Architekturentwurf für das neue Konzerthaus in München

Architektonische Grandezza besitzt ihr Konzerthallen-Entwurf nicht, bei der Jury kam das aber gut an. Am Ende gab es bloss eine Stimme gegen Entwurf, der aussieht wie ein Glaszelt. Münchens neuer Konzertsaal schaut aus wie ein Glasstadel, Schneewittchensarg, umgekippter Schiffsrumpf, Eisblock, Arche, oder Brotzeitbox, spotten die Münchner.

Die Jury hatsich endlich für einen Architekturentwurf für das neue Konzerthaus in München entschieden, ein sehr futuristisch anmutender Glasbau, der von innen leutchtet. Doch vor lauter Glas sieht man bei dem unförmig gestalteten GebäudemwelchesaussiehtwieieenGlaszelt, nur leider außen keine Wände mehr.

Die Architekten für das neue Münchner Konzerthaus stehen fest: Den Zuschlag für den Neubau erhielt das Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur. Der Entwurf des Büros aus Österreich wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Der Siegerentwurf für das neue Konzerthaus in München soll nach dem Willen der Architekten Cukrowicz Nachbaur an industrielle Speicherbauten erinnern.


Fünfzehn Jahre hat man in München um das neue Konzerthaus gerungen und gestritten. Rund 40 verschiedene Standorte wurden erörtert und verworfen. Beim anonymisierten Architekturwettbewerb, der in der vergangenen Woche entschieden wurde, unterlagen internationale Schwergewichte wie Herzog & de Meuron, Gehry Partners, Gerkan, Marg und Partner und das Büro der im vergangenen Jahr verstorbenen Zaha Hadid einem weniger bekannten Team aus Bregenz in Vorarlberg – den Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm.

Architektonische Grandezza besitzt ihr Konzerthallen-Entwurf nicht, bei der Jury kam das aber gut an. Am Ende gab es bloss eine Stimme gegen das Glaszelt. Das ist eine Überraschung und war gleichzeitig zu erwarten. Die Sorge um ein homogenes und einheitliches Stadtbild ist schon seit der Nachkriegszeit eine konstante Leitplanke der Münchner Stadtplanungskultur. Hier wird im lokalen Rahmen seit Jahrzehnten praktiziert, was auf globaler Ebene eher einem Paradigmenwechsel gleichkommt: der Abschied von grossen und gewagten Entwürfen zugunsten einer neuen Unauffälligkeit.


45 Meter Höhe soll das geplante Gebäude besitzen. Den Kern des Gebäudes bilden die drei übereinandergestapelten Konzertsäle, die mittels zweier zentral liegender Rolltreppen erreichbar sein werden. Der grosse Saal soll bis zu 1900 Personen fassen, dazu kommen ein Kammerkonzertsaal für 600 Menschen und ein Werkstattaufführungsraum für die Münchner Musikhochschule.

In den höchsten Tönen loben die Musiker des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, das ein Erstbelegungs- und Residenzrecht erhält, den Entwurf. Die Mischung aus Schuhschachtel- und Weinbergtypologie – also zur Bühne hin absteigend – gilt als gute Voraussetzung für eine optimale Akustik und einen Arenaeffekt: Die Zuschauer sitzen um das Orchester herum, aber nur rund zwanzig Prozent davon im Rücken des Orchesters.

Weblinks:

Das neue Konzerthaus in München wird auffällig unauffällig - www.nzz.ch/feuilleton

Siegerentwürfe für das neue Konzerthaus im Werksviertel München