Samstag, 24. Februar 2018

68. Berlinale

68. Berlinale  

Berlin im Februar: ein fester Termin in der internationalen Filmindustrie und bei den Filmliebhabern - es ist Berlinale! Schwerpunkte sind das Arthouse-Kino und der Autorenfilm, alle Filme werden als Welt- oder Europa-Premiere gezeigt. Das Hauptprogramm bietet jährlich etwa 18 Spielfilme, zahlreiche weitere Produktionen bilden das Rahmenprogramm. Die 68. Berlinale in Berlin findet vom 15. bis 25. Februar 2018 statt.

Eröffnet wurde das Filmfest am Donnerstag durch Wes Andersons Animationsfilm "Isle of Dogs – Ataris Reise". Der Film feierte im Berlinale Palast Weltpremiere.

Noch bis 2019 ist Dieter Kosslick Leiter des Festivals. Kosslick gilt als der bedeutendste Förderer des deutschen Films in den letzten 20 Jahren. Die unter Dieter Kosslick eingeführte Sektion Perspektive Deutsches Kino widmet sich der aktuellen deutschen Filmproduktion und ergänzt die geschlossene Reihe German Cinema; gezeigt werden etwa ein Dutzend Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, die aus ca. 250 Bewerbungen ausgewählt werden.Seine Nachfolge ist noch nicht geklärt.

Berlinale

Präsident der Jury ist der deutsche Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Tom Tykwer. Insgesamt werden acht Preise vergeben. Der Wichtigste ist der Goldene Bär, der am Ende des Festivals verliehen wird.


Dieses Jahr wird der amerikanische Schauspieler Willem Dafoe mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 3sat war bei der Verleihung der Auszeichnung dabei.

Offizielle Webseite:

Berlinale - www.berlinale.de


Berlinale-Seite - 3 Sat Kulturzeit:




Berlinale-Seite
- www.3sat.de/berlinale

Donnerstag, 22. Februar 2018

50 Jahre Olympiaturm

München - Olympiaturm - Gesamtansicht

Der Olympiaturm ist ein Fernsehturm in München und eines der Wahrzeichen der Landeshauptstadt und des namensgebenden Olympiaparks, in dessen östlichen Teil er steht. Der Turm ist neben der Frauenkirche das markanteste Wahrzeichen der Münchner Silhouette. Mit 291 Metern ist er nach dem Nürnberger Fernsehturm Bayerns zweithöchstes Bauwerk.

Der imposante und weithin sichtbare Turm wurde Ende der 1960er Jahre erbaut und dient Besuchern auch als Aussichtsturm. Von dort hat der Betrachter einen Blick bis auf die Alpen. Darüber hinaus beherbergt der Olympiaturm ein Turmrestaurant. Bis Ende 2014 bestiegen seit seiner Eröffnung 1968 über 41 Millionen Besucher den Turm.

Als der Münchner Fernsehturm geplant wurde, hieß die Gegend Oberwiesenfeld, war ein aufgelassener Flugplatz und von Olympischen Spielen war noch nicht die Rede. Heute, ein halbes Jahrhundert später, ist der alte Fernsehturm Teil eines architektonisch einzigartigen Ensembles – und eindrucksvolles Symbol für Aufbruch, Fortschrittsglauben und Neugier.

Am 22. Februar 1968 wurde der Olympiaturm mit der Inbetriebnahme des Drehrestaurants feierlich eröffnet. Seine gesamten Baukosten betrugen 22 Millionen Deutsche Mark, an denen sich die Deutsche Bundespost anteilig beteiligte. Ihr wurde ein Dauernutzungsrecht eingeräumt, und sie war für die Aufwendungen am Unterhalt und des Betriebs zuständig. Der Turm wurde im Münchner Volksmund wegen der ausufernden Baukosten auch "Schuldenspargel" genannt.

Er war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung der höchste Fernsehturm der Bundesrepublik und nach dem im November 1967 fertiggestellten Moskauer Fernsehturm Ostankino und dem Berliner Fernsehturm der dritthöchste aus Stahlbeton weltweit.

Samstag, 17. Februar 2018

Brechtfestival der Stadt Augsburg

Brechtfestival der Stadt Augsburg

Das Brechtfestival der Stadt Augsburg ist ein mehrtägiges Festival zu Ehren des gebürtigen Augsburgers Bertolt Brecht, das seit 2010 jedes Jahr in der Zeit um den Geburtstag des Dichters am 10. Februar in Augsburg stattfindet. Das diesjährige Brechtfestival 2018 zu Ehren Augsburgs großen Sohnes, der seinen 120. Geburtstag feiert, dauert vom 23. Februar bis zum 4. März. -->

Das Brechtfestival der Stadt Augsburg ist eine künstlerische Annäherung an Bertolt Brecht, den berühmtesten Sohn Ausgsburgs. Während des Festivals finden Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen, Workshops, Projekte mit Schulen, Diskussionsrunden und Wettbewerbe statt. Angesprochen werden soll ein Publikum quer durch alle Generationen. Das Festival steht jeweils unter einem besonderen Schwerpunkt.


Brechts Werke mit der Gegenwart konfrontiert: Zu erleben in der Langen Brecht-Nacht am Auftaktwochenende des Brecht-Festivals in Augsburg. Das Festival beginnt mit der Langen Brechtnacht am 24. Februar 2018. Die Lange Brechtnacht erschließt experimentell und fantasievoll neue Territorien von Musik und Musikperformance und ist den Künstler*innen gewidmet, die Genregrenzen durchbrechen, neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen und somit auch einen aktuellen Blick auf das Zeitgeschehen durch Musik und Text werfen. Das Sensemble Theater bringt zum Auftakt das Stück „Der kalte Hauch des Geldes“ auf die Bühne.

Das Brechtfestival ist das Nachfolgeprojekt des Literatur-Festivals „abc“ (augsburg brecht connected), das unter der Leitung von Albert Ostermaier zwischen 2006 und 2008 stattfand. Schon zuvor gab es Brecht-Tage und andere Veranstaltungsreihen zu Brechts Ehren, jedoch ohne jährliche Kontinuität. Höhepunkt des Fesivals ist die Lange Brechtnacht. Der seit 1995 von der Stadt Augsburg verliehene "Bertolt-Brecht-Preis" wird alle drei Jahre im Rahmen des Festivals an Schriftsteller verliehen.


Brechtfestival:

Das Brechtfestival – Ein Fest für Augsburgs großen Sohn - www.augsburg.de

Lange Brechtnacht am 24.2.2018 - brechtfestival.de


Weblinks:

Bertolt Brecht-Biografie - Biografien-Portal - www.die-biografien.de

Bertolt Brecht-Zitate - Zitate-Portal - www.die-zitate.de

Brechtfestival der Stadt Augsburg


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Kulturwelt-Blog


Samstag, 10. Februar 2018

1000 Jahre Wormser Dom

Wormser Dom

Bischof Burchard hat an der Stelle einer älteren Basilika aus fränkischer Zeit im 11. Jahrhundert den Wormser Dom errichten lassen. Im Jahr 2018 sind es genau tausend Jahre, seit dieser Dom eingeweiht wurde. Auf den Fundamenten des Burchard-Domes wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts der heutige Dom gebaut. Seitdem überragt er die Dächer von Worms als Zeichen des Glaubens, aber auch der menschlichen Kunstfertigkeit. Seit der Auflösung des Bistums Worms Anfang des 19. Jahrhunderts ist der Dom Pfarrkirche, seit 1862 Propsteikirche und seit 1925 päpstliche „Basilica minor".

Der Dom St. Peter zu Worms ist der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome. Der Wormser Dom ist steiler und schlanker konzipiert und etwa hundert Jahre jünger als die Dome in Speyer und Mainz. Er wurde im Wesentlichen von 1130 bis 1181 erbaut. Der Wormser Dom, auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt gelegen, ist das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik und eng mit dem Namen Bischof Burchards und der Blütezeit der Wormser Stadtgeschichte während des 12. und 13. Jahrhunderts verbunden.

Wormser Dom

Der Wormser Dom steht auf dem höchsten Hügel der Stadt am Rhein. Da dieser Hügel vor Hochwassern sicher war, ließen sich dort seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend Menschen nieder. Auf die Kelten folgte der germanische Stamm der Vangionen. An sie erinnert noch der Name Wonnegau für den Wormser Raum. Sie wurden bald von den Römern unterworfen, die auf dem Hügel ein Verwaltungszentrum und einen Tempelbezirk errichteten.

Wormser Dom ist ein Mythos und ein bedeutender Zeitzeuge der Geschichte, der viele Krönungen, Kriege und Zeitenstürme überlebt hat. Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter Anderem die Papstnominierung Leos IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit beendet wurde; die Hochzeit Kaiser Friedrichs II. 1235 mit Isabella von England und der Reichstag zu Worms 1521, während dessen sich Martin Luther vor Kaiser Karl V. verantworten musste, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte.


Ein besonderes historisches Ereignis ist der Königinnenstreit zur Zeit der Nibelungensage. Mit dem Königinnenstreit spielt eine Schlüsselepisode aus der Nibelungensage am Portal des Wormser Doms. Die Rivalinnen Brünhild und Kriemhild streiten sich der Sage nach, welcher ihrer Ehemänner rangmäßig die höhere Stellung einnimmt und welche von den beiden Königinnen demzufolge als Ranghöhere zuerst den Dom betreten darf.

Das im Nibelungenlied erwähnte Portal befand sich auf der Nordseite des Doms und war bis zu der Zerstörung im Jahr 1689 wesentlich aufwendiger gestaltet. In Anknüpfung an den Königinnenstreit finden die Wormser Nibelungenfestspiele seit 2002 auf einer Freiluftbühne vor dem Dom statt.

Der Wormser Dom will sich im Jubiläumsjahr als aufgeschlossene, lebendige und zukunftsorientierte Kirche präsentieren, denn es wird nicht tausend Jahre alte Steine gefeiert, sondern der Dom ist Bild für eine quicklebendige Kirche und Ort, wo Gott auch heute und in Zukunft den Menschen begegnen will.

Entsprechend wird ein Programm für das ganze Jubiläumsjahr geplant. Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche kulturelle Veranstaltungen geplant.


Weblinks:

Wormser Dom


1000 Jahre Dom St. Peter zu Worms


1000 Jahre Dom St. Peter zu Worms

Dienstag, 6. Februar 2018

Gustav Klimt 100. Todestag

Gustav Klimt

Gustav Klimt starb am 6. Februar 1918 in Wien. Gustav Klimt war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Neben Egon Schiele und Oskar Kokoschka zählt Gustav Klimt zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der »Wiener Moderne« und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils und Präsident der »Wiener Secession«.

Aus den Bildern, die er in den Jahren um die Jahrhundertwende malte und auf den Secessionsausstellungen zeigte, lässt sich bereits deutlich seine spätere Hinneigung zu einer schmuckhaften Überhöhung und einem dekorativornamentalen, strengen Flächenstil ablesen. Die Maler Toorop und Khnopff und die japanische Malerei bildeten u. a. die Quellen dieses Übergangsstiles, mit dem auch der letzte, große, öffentliche Auftrag zusammenhing: die Gestaltung der Wiener Universitätsaula, für die Gustav Klimt drei große Fakultätsbilder: »Philosophie«, »Medizin« und »Jurisprudenz« malte.

Beethovenfries
Beethovenfries ("Die Kunst - Paradies - Umarmung") 1902
Belvedere Wien

Die schroffe Ablehnung dieser Werke durch die Universität und das Publikum veränderte sein bisher vom schnellen Erfolg getragenes Leben. Er geriet mehr und mehr in Vereinsamung, wozu auch der Bruch mit der »Secession« im Jahre 1905 entscheidend beitrug. Mit einigen wenigen Getreuen verließ er die Vereinigung, deren Begründer er war. Im Kreise der Wiener Werkstätten, die er stark beeinflusste, und in der Kunstgewerbeschule fand er jedoch verständnisvolle Freunde und Mitarbeiter.

Portrait of Adele Bloch-Bauer, 1907
Portrait von Adele Bloch-Bauer, 1907

Im Sommer 1908 zeigten die aus der Secession ausgeschiedenen Künstler, die man »Stilisten« oder auch »Klimt-Gruppe« nannte, ihre Arbeiten auf der Kunstschau Wien 1908. Klimt war mit 16 Bildern beteiligt, darunter befand sich das Gemälde »Der Kuss«, eines der wichtigsten Werke des »goldenen Stils«. Dieses Bild wurde von der österreichischen Staatsgalerie erworben.



Die Arbeiten dieser reifsten Schaffensperiode Gustav Klimts zeichnen sich durch eine mosaikhaft kleinteilige Flächenornamentik und eine fast klassizistisch modellierende Körperlichkeit der Figuren aus. Die reiche Verwendung von Gold als Hintergrund verleiht den Bildern den Glanz erlesener Kostbarkeiten. Der Schmuckwert der Gemälde wurde noch durch künstlerisch gestaltete Rahmen gesteigert.

Seine umstrittenen, in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 zerstörten, allegorischen Fakultätsbilder galten als Paradigmenwechsel und als Credo einer neuen, thematischen und formalen Auffassung des Fin de Siècle: Geist und Materie, Natur und Kunst wie Eros und Thanatos stellen das Programm seines Schaffens kongenial dar.

Gustav Klimt war auch für seine Landschaftsmalerei bekannt war? Neben den Bildern seiner "goldenen Periode" waren es insbesondere die beeindruckenden Landschaftsbilder, mit denen Jugendstilmeister Gustav Klimt den Übergang in die moderne Malerei prägte. Prägnant ist der quadratische Bildaufbau; mit feinem Blick erkannte Klimt die ornamental abstrahierende Wirkung des Naturschauspiels.

Im letzten Jahrzehnt seines Lebens erfolgte unter dem Einfluss der jüngeren Generation eine Auflockerung der strengen Stilisierung, die Farbe wird weniger dekorativ, die Form stärker vom Ausdruck geprägt.

1917 wurde Gustav Klimt Ehrenmitglied der Wiener und der Münchener Akademie. Den Vorschlag der Wiener Akademie der Bildenden Künste, Klimt zum Professor zu ernennen, lehnte das Unterrichtsministerium ab. Nach der Rückkehr von einer Rumänienreise starb Klimt am 6. Februar 1918 in Wien.

Ein besonderer Rückzugsort für Klimt war sein Atelier. Klimt hatte sein letztes Atelier wie Schiele im 13. Bezirk, Hietzing. Die beiden Ateliers waren nur vier Häuserblöcke entfernt.

Klimt wurde auf dem Ober-St.-Veiter Friedhof, dem Friedhof des Bezirksteils, in dem er zuletzt wohnte, bestattet. Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geboren.

Im Wiener Gedenkjahr 2018 starben auch die Wiener Künstler Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner. Sie prägten das Wien um 1900 nachhaltig. Anlässlich der 100. Todestage der vier Künstler gibt es zahlreiche Ausstellungen in Wien.

Weblinks:

Gustav Klimt - www.besuche-oscar-wilde.de

Gustav Klimt-Portrait - www.profil.at

Wiener Jugendstil/Viennese Art Nouveau - Google Plus

Samstag, 3. Februar 2018

Leeuwarden ist Kulturhauptstadt 2018

Licht- und Musikshow

Mit einer spektakulären Licht- und Musikshow ist die niederländische Stadt Leeuwarden offiziell als Kulturhauptstadt Europas 2018 gestartet. Das Königspaar Willem-Alexander und Maxima gaben das Startzeichen.

Ein Jahr lang wollen Leeuwarden und die nordwestliche Provinz Friesland ein großes Kulturprogramm präsentieren. 2018 ist Leeuwarden zusammen mit Friesland die Kulturhauptstadt Europas. Das Programm besteht aus 40 großen Projekten und Ideen aus der Gesellschaft.


Leeuwarden ist nicht wie Amsterdam oder Rotterdam als hippe Kulturmetropole bekannt, sondern eher als spröde Schöne am Deich, will sich aber in mehr als 400 Veranstaltungen als "Labor für Europa" präsentieren.

Blick auf einen der Kanäle Leeuwardens

Leeuwarden bedeutet weite Landschaft, ausgefallene Ideen und viel Stolz auf die Selbstständigkeit: Die Region Leeuwarden-Friesland im Norden der Niederlande besinnt sich zum Kulturhauptstadt-Jahr auf den Kern der friesischen Identität: das Anders-Sein.

Die Macher haben dafür ein Programm zusammengestellt, das die Eigenständigkeit, die Aufmüpfigkeit und die Kreativität mit einem Augenzwinkern zu Kernthemen macht: Diversität, Innovation, der Mut, anders zu sein, und gleichzeitig der Sinn für Tradition, Gemeinschaft und Geschichte – das sind die roten Fäden im Programm.

Weblink:

Kulturhauptstadt Leeuwarden: Die spröde Schöne am Deich - YouTube - www.youtube.com


Blog-Artikel:

Leeuwaarden ist Kulturhauptstadt Europas

Valletta - Kulturhauptstadt Europas 2018


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Montag, 29. Januar 2018

Leeuwaarden ist Kulturhauptstadt Europas 2018

katholische Kirche St. Bonifatius

Leeuwaarden ist zuammen mit Valetta auf Malta die Kulturhauptstadt Europas 2018. Die an Kultur reiche Stadt am Meer wird auch das "kleine Amsterdam" genannt - viele Grachten und Bürgerhäuser erinnern daran. Leeuwarden ist als Löwenstadt bekannt und trägt den Löwen in ihrem Namen. Leeuwarden ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Friesland.

Das Programm im Kulturhauptjahr besteht aus 40 großen Projekten und Ideen aus der Gesellschaft. Mit über 400 Veranstaltungen will der Ort aufwarten und daran erinnern, das sich eine Reise lohnt. Im Kulturhauptstadtjahr soll die gesamte Region Friesland eingebunden in einer Tour mit Stationen in der Provinz werden.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Altstadt, der Oldehove und viele Museen. In der Altstadt sind viele sehenswerte typisch schmalbrüstige Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Leeuwarden in Friesland beeindruckt durch einen mittelalterlichen Stadtkern, über 600 Denkmäler und ein aufregendes Nachtleben.

Waag

Bekanntere Gebäude in der Stadt sind beispielsweise die Kanselarij (die ehemalige Kanzlei), die Waag (das alte Handelszentrum), die katholische Kirche St. Bonifatius aus dem 19. Jahrhundert, der Oldehove ist ein schiefer Turm. Das in der Nähe des Bahnhofes gelegene dunkle Gebäude der Achmea-Versicherung ist mit rund 114 Metern Höhe das höchste Gebäude der Stadt.

In der Stadt gibt es zahlreiche Museen. Das Fries Museum besitzt rund 170.000 Objekte aus Kunst, Kultur und Geschichte Frieslands, darunter eine beachtliche Sammlung von Gegenständen aus Silber: Friesland war im 17. bis 19. Jahrhundert bekannt für seine Silberschmiedekunst.

Der Princessehof, 1693 erbaut, beinhaltet ein Museum für Keramik von nationaler Bedeutung.

Das "Verzetsmuseum" ist ein "Museum für den Widerstand gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg", das Prinsentuin im nördlichen Stadtpark befindet sich ein dem Bildhauer Pier Pander (1864–1919) gewidmetes Museum, das Historische Museum, das Literaturmuseum.

Die berühmtesten Personen von Leeuwaarden sind Marie Zeller und Maurits Cornelis Escher.


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