Freitag, 18. März 2016

Leipziger Buchmesse 2016 steht unter dem Motto Zuwanderung und Integration



Das Thema Zuwanderung und Integration beschäftigt unsere Gesellschaft seit Monaten wie kein anderes. Ganz Europa steht vor einer der größten Herausforderungen. Die Leipziger Buchmesse stellt sich aktuellen Debatten und macht die Themen Flucht, Fremdenangst und Willkommenskultur zum Schwerpunkt. Das Thema der Leipziger Buchmesse lautet in diesem Jahr: "Zuwanderung und Integration – Was können Literatur, Politik und Gesellschaft leisten?"
Zentrale zu erörternde Fragen sind dabei: Was kann die Literatur in diesem Zusammenhang leisten? Wie setzen sich Autoren mit dem Thema auseinander? Welche Fluchtursachen und Hintergründe gibt es? Welchen Herausforderungen stehen wir in den nächsten Jahrzehnten gegenüber? Und wie muss sich Europa verändern?

Dazu finden unter dem Titel "Europa21" und im Rahmen des Lesefestes "Leipzig liest" zahlreiche Veranstaltungen statt, die Raum bieten, das Thema literarisch und wissenschaftlich aufzuarbeiten und sich mit Betroffenen, Autoren, Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern auszutauschen.

Buchmesse-Direktor Oliver Zille sieht in der Leipziger Buchmesse den "optimalen Rahmen" für den Austausch zwischen Autoren, Medienmachern und Lesern über die Zukunft Europas. Die Leipziger Buchmesse möchte damit einen Beitrag leisten zur Gestaltung der Zukunft Europas.

Beim diesjährigen Themenschwerpunkt der Buchmesse «Europa 21» rückten renommierte Autoren die Mitverantwortung des Westens für Flüchtlingselend und Fluchtursachen in den Blickpunkt.

Als erstes Treffen der Buchbranche fungiert die Leipziger Buchmesse immer auch als Impulsgeber für Buchtrends und -themen und stellt talentierte Nachwuchsautoren vor. Zum zweiten Mal werden mit dem Forum "Die Unabhängigen" auch kleine Verlage in den Fokus gerückt.


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