Freitag, 13. Dezember 2019

Wassily Kandinsky 75. Todestag

Wassily Kandinsky

Wassily Kandinsky starb vor 75 Jahren am 13. Dezember 1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich. Wassily Kandinsky war ein russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker, der auch in Deutschland und Frankreich lebte und wirkte. Wassily Kandinsky gilt als einer der bedeutendsten Kunstmaler der Moderne.

Kandinsky war ein Künstler des Expressionismus und einer der Wegbereiter der abstrakten Kunst. Er wird häufig nach eigenen Angaben als Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der Welt genannt, das aber möglicherweise mit der Angabe des Jahres 1910 statt 1913 vordatiert ist.


Er war ein vielseitiger und experimenteller Künstler. Er gründete zusammen mit Franz Marc die einflussreiche Künstlergruppe »Der Blaue Reiter«, unterrichtete am Bauhaus und produzierte neben seinem schillernden visuellen Werk auch maßgebliche theoretische Abhandlungen wie »Über das Geistige in der Kunst«.

Zusammen mit Franz Marc war er Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft »Der Blaue Reiter«, die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in München eröffnete. »Der Blaue Reiter« ging aus der 1909 gegründeten »Neuen Künstlervereinigung München« hervor, in der er zeitweise Vorsitzender war.

Kandinsky war nicht nur praktizierender Künstler, sondern auch Lehrer und Theoretiker, der sein Interesse an Musik, Theater, Lyrik, Philosophie, Ethnologie, Mythologie und Okkultem in seine Bilder einfließen ließ. In der Weimarer Republik war er als Lehrer am »Bauhaus« tätig.

In der theoretische Abhandlung »Über das Geistige in der Kunst« propagierte er u.a. die Verbindung zwischen Malerei, Musik und mystischen Erfahrungen und die Reinheit der Kunst, die sich vom materiellen Realismus weg hin zu einer vor allem durch Farbe kondensierten emotionalen Ausdrucksform bewegen sollte.


Im Laufe seiner Karriere veränderte Wassily Kandinsky seinen Stil – und damit den gesamten Verlauf der Kunstgeschichte. Von figürlicher und Landschaftsmalerei ausgehend, setzte er Farben und Formen zunehmend spirituell, emotional und rhythmisch ein und gilt heute als Maler des ersten rein abstrakten Kunstwerks. Zuerst dem Expressionismus zugewandt, änderte sich sein Stil im Laufe der Zeit hin zu abstrakten Gemälden. In diesen Jahren wurden geometrische Formen immer mehr zum Leitbild seines Schaffens.

Wassily Kandinsky wurde am 4. Dezember 1866 in Moskau geboren.

Literatur:

 Wassily
Kandinsky
von Hajo Düchting

Postkartenbuch Wassily Kandinsky
Postkartenbuch Wassily Kandinsky
von Wassily Kandinsky

Sonntag, 1. Dezember 2019

Berchtesgadener Advent

Stiftskirche St. Petrus und Johannes der Täufer | Berchtesgadener Advent

Der Berchtesgadener Advent ist der Christkindlmarkt im historischen Ortskern des Martkes Berchtesgaden.

Die alten Bürgerhäuser mit ihren beleuchteten Giebeln vor der Kulisse der verschneiten Berchtesgadener Alpen der sowie der Verzicht auf jeglichen Kitsch sorgen für die ganz besondere Atmosphäre des Christkindlmarktes.

Statt Rentier und Weihnachtsmann gibt es hier viel Handwerk und Tradition, zum Beispiel die bis zu 2 Meter großen Nachbauten des Original Berchtesgadener Christbaumschmucks, dem Arschpfeifenrössl, der Hühnersteige, dem Grillenhäuserl, der Pfau und der Engel, welche den ganzen Markt zieren.

An den etwa 50 Christkindlmarkt-Hütten des Berchtesgadener Advents bieten die ortsansässige Standbetreiber traditionelle Handwerksprodukte, Kunsthandwerk, Geschenke und vor allem Glühwein und besondere Schmankerl an!

Samstag, 30. November 2019

Lichterfestival Amsterdam

Lichterfestival Amsterdam

Das erst 2013 gegründete Amsterdamer Lichterfestival ist ein wahres Erlebnis. Wenn Sie das Lichterfest in Lyon kennen, dann wissen Sie was Sie erwartet, es ist ähnlich jedoch in Amsterdam.

Das Winterfestival in Amsterdam kehrt alljährlich zurück um die Grachten und Straßen der Stadt zu erleuchten mit bezaubernden Lichtinstallationen internationaler Künstler.


Verbreitet über das Zentrum Amsterdams gibt es über 35 große Lichtinstallationen, und somit genug zu sehen!


Die Lichtskulpturen findet man während des Amsterdam Light Festivals an vielen Stellen im Herzen Amsterdams. Man kann sich selbstständig eine Route überlegen um die Werke zu sehen, aber das Festival bietet auch eine spezielle Fährroute damit du dir sicher bist alle Höhepunkte zu sehen.

Das Lichterfest daueert vom 20. November bis zum 22. Januar 2018.


Weblink:

Light Festival Amsterdam 2017 - amsterdam.org

Sonntag, 17. November 2019

500 Jahre Stadt Havanna


Havanna feiert Geburtstag: Die heutige Hauptstadt Kubas war im Jahr 1519 von Spaniern gegründet worden. Havanna wurde auch zu einem Ausgangshafen für viele Expeditionen, die von hier aus die Eroberung Amerikas begannen. Im 17. und 18. Jahrhundert war Havanna die drittwichtigste Stadt im spanischen Imperium, in dem die Sonne nie unterging.

Handelshafen, "Tor zur neuen Welt", Regierungssitz von Revolutionären - die kubanische Hauptstadt war schon vieles in ihrer Geschichte. Die kubanische Hauptstadt ist nicht nur die größte Stadt der Karibik, dem Schmelztiegel der Kulturen ist es gelungen, seine eigenständige Kultur bis in die Neuzeit zu erhalten. Nun feiert die Hauptstadt der Zuckerinsel den 500. Jahrestag ihrer Gründung.


Die Stadt unterlag in Laufe der Geschichte ganz unterschiedlichen Einflüssen. In der Altstadt lassen sich alle historische Einflüsse an den Baustilen der Gebäude ablesen. Viele dieser Sehenswürdigkeiten spiegeln das unbeschwerte Lebensgefühl der Kubaner maßstabsgetreu wider. Andere Attraktionen unterstreichen die wichtige Rolle der Historie der Stadt, ohne die Havanna nicht der Touristenmagnet wäre, der er heute ist.

Im 20. Jahrhundert erfuhr die Habana - wie die Stadt auf spanisch heißt - ihre einschneidendsten Veränderungen. Millionen von Touristen strömten aus den USA hierher. Die Metropole wurde zum „karibischen Sündenbabel“ und zu einer Hochburg der Mafia. Deshalb verordnete ihr Fidel Castro 1959 nach dem Sieg der Revolution einen radikalen Kurswechsel.

Die in der Stadt lebenden Menschen lieben es, ihr Leben zu feiern. Die Liebe zur Musik und zum Tanz ist auf Schritt und Tritt in all den hiesigen Kabaretts, Clubs und bei Straßenaufführungen spürbar. Es ist kein Zufall, dass einige der besten Tanzgruppen und Ballettschulen der Welt in Havanna ansässig sind. Nur wenige Kilometer davon entfernt, erstreckt sich die Küstenlinie Havannas mit all ihren Bilderbuchstränden und unberührten Korallenriffen.

Havanna will sich im Jahr seines 500-jährigen Bestehens von der Schokoladenseite zeigen. Dazu sind Dutzende von Projekten aufgelegt worden. Am ambitioniertesten ist der Kultur-Boulevard, zu dem die drei Kilometer lange Línea, die Hauptstraße im Vedado, einem der besseren Viertel, umgestaltet wird. Skulpturen wurden aufgestellt, Radwege angelegt, Häuser koloriert und das ehemalige Eisenbahndepot zu einem Kulturzentrum ausgebaut.

Weblink:

Havanna: Lässige Stadt mit Rhythmus im Blut - www.ab-in-den-urlaub.de

Dienstag, 29. Oktober 2019

60 Jahre "Asterix und Obelix"



Sie sind die bekanntesten und beliebtesten Schnäuzer-Träger der Welt. Die Comics über die Bewohner eines unbeugsamen gallischen Dorfs sind in fast dreißig Sprachen übersetzt. Der 29. Oktober 1959 war die Geburtsstunde der französischen Superstars ″Asterix und Obelix″.



Freitag, 25. Oktober 2019

Schwarzer Freitag an der New Yorker Börse


Am 25. Oktober 1929 erreichte die Nachricht von einem großen Börsenkrachs an der amerikanischen Wall Street Europa. Im New Yorker Finanzdistrikt war am Tag zuvor der Aktienindex Dow Jones rapide abgestürzt. Es war der Beginn der Weltwirtschaftskrise, die schwerwiegende Folgen für Anleger, Unternehmen und die wirtschaftliche Lage auf der ganzen Welt hatte.

Gegen Donnerstag Mittag, dem 24. Oktober, war große Panik an der Wallstsreet ausgebrochen. Die Anleger und Unternehmen verkauften so viel wie möglich von ihren Aktien, egal zu welchem Preis, und der Aktienindex Dow Jones sackte immer weiter ab. Der Handel brach mehrmals zusammen, da jeder seine Wertpapiere loswerden wollte, um nicht allzu viel Geld zu verlieren.


Die Goldenen 1920er-Jahre gingen abrupt zu Ende: Innerhalb weniger Tage stürzten die Kurse an der New Yorker Börse ab und dieWeltwirtschaftskrise begann.

Bis dahin hatten viele Menschen im Aufschwung ihr Geld in Aktien angelegt. Der amerikanische Aktienindex Dow Jones stieg und stieg. Am 25.Oktober stürzte er jedoch jäh ab und Panik brach plötzlich an der Börse aus.

Aufgeregte Anleger versuchten vor der New Yorker Börse, ihre Aktien möglichst wieder zu Geld zu machen. Weltweit spürten Anleger und Utnernehmen die Folgen des Schwarzen Freitags.

Um sagenhafte 90 Prozent rutschte der Dow-Jones-Index unter seinen Höchststand von vor sechs Wochen zuvor. Elf Milliarden Dlollar waren allein in den vergangenen 24 Stunden vernichtet worden. Die Auswirkungen des Zusammenbruches waren verheerend. 1932 waren 25 Prozent der Amerikaner arbeitslos.

Blog-Artikel:

Schwarzer Freitag der New Yorker Borse - Gastbeitrag

Torpedo-Blog

Mittwoch, 23. Oktober 2019

30 Sarkophage mit Mumien in Ägypten entdeckt


Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren haben Archäologen in Ägypten eine große Zahl gut erhaltener Holzsärge aus dem Altertum entdeckt. Der Fund aus der Grabstätte Al-Asasif am Westufer des Nils wurde in Luxor im Tal der Könige präsentiert. Die insgesamt 30 Sarkophage stammen aus der 22. Dynastie, also aus der Zeit von 945 bis 715 vor Christus.

Die Archäologen entdeckten die Särge nur etwa einen Meter unter der Erde. Sie waren in zwei Reihen aufgestapelt. 18 Sarkophage ruhten dabei auf zwölf darunter liegenden. Die Ausgrabungen im Tal der Könige hatten vor etwa zwei Monaten begonnen.

Die 30 Holzsärge wurden vor fast 3.000 Jahren vergraben, doch auch jetzt strahlen die Farben der gut konservierten Särge noch, die Archäologen nun in Ägypten ausgruben. Was sie darin fanden, zeigten sie der Öffentlichkeit.

Die Särge wurden den ägyptischen Angaben zufolge für männliche und weibliche Priester und Kinder angefertigt. Ein Priester soll sie damals aus Sorge vor Plünderungen versteckt haben.

Ungeachtet ihres Alters sind die Verzierungen mit Schlangen, Vögeln und Lotus-Blüten in schwarzer, grüner, roter und gelber Farbe auf den Särgen noch deutlich zu erkennen.

Viele Menschen empfinden diese ausgrabungen - auch unter scheinbar wissenschaftlichem Interesse - einfach nur als Grabräuberei.

Es ist zu hoffen, das bei diesm Fund der Menschheit die über 3.000 jährige Mumien die nächste Touristengeneration überleben. Der Fund ist aber sensationell. Hoffentlich sind die Konditionen im neuen Museum besser als bisher.